SoundGuardian-Schreiben prüfen lassen


Persönliche anwaltliche Prüfung

Keine Terminverein­barung erforderlich

Digital & deutschland­weit

SoundGuardian-Schreiben erhalten: Was wird von Ihnen verlangt?

Die SoundGuardian GmbH bezeichnet sich selbst als Rechteagentur und bietet insbesondere die Lizenzierung von Musik für geschäftliche Social-Media-Inhalte an. Nach eigenen Angaben nimmt das Unternehmen dabei Rechte an Tonaufnahmen für Rechteinhaber wahr.

Nach den veröffentlichten Angaben des Unternehmens und dokumentierten Einzelfällen können sich die Schreiben hinsichtlich ihrer rechtlichen Bedeutung und der verlangten Handlungen unterscheiden. Ob konkrete Ansprüche bestehen, ist dadurch noch nicht geklärt.

Für die richtige Reaktion ist deshalb zunächst zu klären, welche Art von Schreiben Sie erhalten haben.

Berechtigungsanfrage

In dokumentierten Fällen hat SoundGuardian mit einer Berechtigungsanfrage Auskunft oder Nachweise zur Lizenzierung einer beanstandeten Musiknutzung verlangt.

Entscheidend ist, welche Rechte betroffen sein sollen und ob tatsächlich eine Verpflichtung besteht, die verlangten Informationen oder Nachweise zu übermitteln.

Nachlizenzierungsangebot

Teilweise wird eine nachträgliche Lizenzierung der bereits erfolgten Musiknutzung angeboten.

Ein solches Angebot sollte nicht ungeprüft angenommen werden. Insbesondere ist zu klären, welche Nutzungen die Lizenz erfassen soll, welche Rechte eingeräumt werden und welche Verpflichtungen mit dem Vertrag verbunden sind.

Zahlungsforderung

SoundGuardian macht im Zusammenhang mit nach eigener Darstellung nicht ausreichend lizenzierten Musiknutzungen auch Zahlungsforderungen geltend. Ob und in welcher Höhe hierfür im Einzelfall ein Anspruch auf Vergütung oder Schadensersatz besteht, ist gesondert zu prüfen.

Die Berechtigung einer Forderung und ihre Höhe sind getrennt zu prüfen. Selbst wenn eine Rechtsverletzung vorliegt, folgt daraus nicht automatisch, dass jeder verlangte Betrag angemessen ist.

Mögliche Abmahnung oder anwaltliches Folgeschreiben

Kommt es zu einer weitergehenden rechtlichen Auseinandersetzung, können abhängig vom Sachverhalt Unterlassungsansprüche, Schadensersatz, Auskunft oder die Erstattung von Rechtsverfolgungskosten im Raum stehen.

Wird eine strafbewehrte Unterlassungserklärung verlangt, ist besondere Vorsicht geboten. Eine solche Erklärung kann langfristige Verpflichtungen und erhebliche Vertragsstrafenrisiken begründen.

Was sollten Sie nach einem SoundGuardian-Schreiben tun?

Ein Schreiben von SoundGuardian sollte weder ignoriert noch vorschnell beantwortet werden.

Zunächst kommt es darauf an, den konkreten Vorwurf und die gesetzte Frist zu erfassen. Erst nach Sichtung der Unterlagen lässt sich zuverlässig beurteilen, ob es sich um eine Berechtigungsanfrage, ein Lizenzangebot oder bereits um die Geltendmachung konkreter Ansprüche handelt.

Vor einer Reaktion sollten insbesondere folgende Punkte geklärt werden:

  • Welcher Musiktitel und welche konkrete Tonaufnahme werden beanstandet?
  • Welcher Social-Media-Beitrag ist betroffen und wann wurde er veröffentlicht?
  • Welche Rechte macht SoundGuardian geltend?
  • Welche Lizenz- oder Vertragsgrundlagen kommen für die Nutzung in Betracht?
  • Welche Auskünfte, Zahlungen oder Erklärungen werden konkret verlangt?
  • Welche Frist gilt und welche rechtlichen Folgen kann eine ausbleibende Reaktion haben?

Bewahren Sie das Schreiben, sämtliche Anlagen und gegebenenfalls vorhandene Lizenzunterlagen auf. Auch den betroffenen Beitrag und die Umstände seiner Veröffentlichung sollten Sie dokumentieren, bevor Änderungen vorgenommen werden.

Eine anwaltliche Prüfung ermöglicht es, zwischen berechtigten Forderungen und rechtlich oder wirtschaftlich angreifbaren Positionen zu unterscheiden.

Welche Musikrechte sind bei einem SoundGuardian-Schreiben zu prüfen?

Bei der Nutzung von Musik in einem Social-Media-Video können unterschiedliche urheberrechtliche Nutzungsrechte und Leistungsschutzrechte betroffen sein.

Für die Prüfung eines SoundGuardian-Schreibens genügt es deshalb nicht, lediglich festzustellen, dass ein bestimmter Song in einem Video verwendet wurde.

Rechte am Musikwerk

Zu berücksichtigen sind insbesondere die Rechte der Komponisten und Textdichter am zugrunde liegenden Musikwerk.

Diese Rechte sind von den Rechten an einer konkreten Tonaufnahme zu unterscheiden.

Synchronisationsrechte

Die Verbindung von Musik mit bewegten Bildern kann einer gesonderten rechtlichen Gestattung bedürfen.

Welche Rechte im Einzelfall erforderlich sind, hängt von der konkreten Nutzung und den bereits bestehenden Lizenzvereinbarungen ab.

Rechte an der Tonaufnahme

Neben dem Musikwerk kann die verwendete Tonaufnahme eigenständig geschützt sein.

Von Bedeutung ist deshalb, welche konkrete Aufnahme verwendet wurde und wer zur Wahrnehmung der betreffenden Rechte berechtigt ist.

Berechtigung zur Anspruchsdurchsetzung

Bei der Prüfung eines SoundGuardian-Schreibens ist zu klären, auf welche Nutzungsrechte und Anspruchsgrundlagen sich die geltend gemachten Forderungen stützen und in welchem Umfang SoundGuardian zu deren Durchsetzung berechtigt ist.

Dabei kann insbesondere relevant sein, welche Rechte übertragen oder eingeräumt wurden, welchen Zeitraum diese erfassen und ob auch Ansprüche wegen zurückliegender Nutzungen geltend gemacht werden können.

Für die rechtliche Einordnung sind sowohl die konkrete Nutzung als auch die geltend gemachte Berechtigung zur Anspruchsdurchsetzung maßgeblich.

SoundGuardian fordert eine Nachlizenzierung: Ist der verlangte Betrag berechtigt?

Wenn SoundGuardian eine Nachlizenzierung anbietet oder eine Zahlung verlangt, ist zu unterscheiden, ob ein neuer Lizenzvertrag abgeschlossen werden soll oder ein bereits entstandener gesetzlicher Anspruch geltend gemacht wird.

Ein Nachlizenzierungsangebot ist jedoch nicht automatisch mit einem bestehenden Schadensersatzanspruch in gleicher Höhe gleichzusetzen.

Zu unterscheiden sind insbesondere die vertraglichen Bedingungen einer angebotenen Lizenz und die gesetzlichen Voraussetzungen eines möglichen Schadensersatzanspruchs.

Bei der Bewertung der Forderung können unter anderem die konkrete Aufnahme, Art und Umfang der Nutzung, deren Dauer sowie eine nachvollziehbare Lizenz- und Vergütungspraxis von Bedeutung sein.

Auch eine ursprünglich nicht ausreichend lizenzierte Nutzung rechtfertigt nicht ohne Weiteres jede verlangte Lizenzgebühr oder Schadensersatzsumme.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Grundlagen der Musiknutzung auf Social Media finden Sie in diesem Beitrag.

Kostenlose Ersteinschätzung und angemessene Festpreise

Ich biete Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihrem SoundGuardian-Schreiben an. Dafür können Sie mir das Schreiben mit den dazugehörigen Anlagen digital übermitteln. Im Rahmen der ersten Einschätzung erhalten Sie eine Orientierung zur Art des Schreibens und zum möglichen weiteren Vorgehen.

Kostensicherheit vor der außergerichtlichen Beauftragung

Im Anschluss kann ich die außergerichtliche Vertretung zu angemessenen Festpreisen übernehmen. Den konkreten Betrag und die enthaltenen Leistungen teile ich Ihnen im Rahmen der kostenfreien Ersteinschätzung nach Sichtung des Schreibens mit. Maßgeblich sind insbesondere Anspruchsart, Anzahl der Werke und Videos sowie der notwendige Bearbeitungsumfang. So erhalten Sie einen fairen und angemessenen Überblick über die anfallenden Kosten.

Digitale Mandatsbearbeitung

Die Kommunikation und Mandatsbearbeitung können vollständig digital erfolgen. Eine persönliche Vorsprache in der Kanzlei ist nicht erforderlich.

Deutschlandweit für Unternehmen

Unternehmen aus ganz Deutschland können sich an die Kanzlei wenden. Die Bearbeitung erfolgt unabhängig vom Unternehmensstandort unmittelbar durch einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen zu Schreiben der SoundGuardian GmbH

Wer ist die SoundGuardian GmbH und warum erhalte ich ein Schreiben?

SoundGuardian bezeichnet sich selbst als Rechteagentur, die unter anderem Musikrechte im Social-Media-Bereich lizenziert und wahrnimmt. Öffentlich dokumentierte Schreiben betreffen beispielsweise Musik in geschäftlich genutzten Instagram-Videos.

Ein Schreiben bedeutet zunächst, dass SoundGuardian eine bestimmte Musiknutzung beanstandet oder Fragen zu deren Lizenzierung hat. Ob tatsächlich Rechte verletzt wurden, steht damit nicht fest. Für die Einordnung sind insbesondere die konkrete Tonaufnahme, der veröffentlichte Beitrag, die Nutzungsart, mögliche Lizenzen und die geltend gemachten Rechte relevant.

Ist eine Berechtigungsanfrage von SoundGuardian bereits eine Abmahnung?

Regelmäßig nicht. Eine Berechtigungsanfrage kann zunächst Informationen oder Nachweise zu einer behaupteten Musiknutzung verlangen. Eine Abmahnung beanstandet dagegen regelmäßig eine Rechtsverletzung und soll eine außergerichtliche Klärung ermöglichen.

Maßgeblich ist der tatsächliche Inhalt, nicht die Überschrift. Auch ein als Berechtigungsanfrage bezeichnetes Schreiben kann bereits konkrete Ansprüche oder Fristen enthalten. Prüfen Sie deshalb, welche Handlung verlangt wird, bevor Sie antworten oder eine Erklärung abgeben.

Muss ich auf eine Berechtigungsanfrage von SoundGuardian antworten?

Eine Pflicht, jede Berechtigungsanfrage umfassend zu beantworten, besteht nicht allein aufgrund ihrer Bezeichnung. Ob Auskünfte oder Unterlagen geschuldet sind, hängt von der konkreten Anspruchsgrundlage und dem Sachverhalt ab.

Das Schreiben einfach zu ignorieren, kann dennoch nachteilig sein, etwa wenn weitere rechtliche Schritte folgen. Sinnvoll ist daher, die verlangten Informationen und die gesetzte Frist zu prüfen. Übermitteln Sie keine ungeprüften Angaben zur Musiknutzung und erkennen Sie keine Ansprüche vorschnell an. Je nach Fall kommt eine begrenzte Auskunft, eine Stellungnahme, die Zurückweisung einzelner Forderungen oder sogar eine vorbeugende Unterlassungserklärung in Betracht.

Ist die Musiknutzung erlaubt, wenn ich den Song direkt bei Instagram ausgewählt habe?

Nicht zwangsläufig. Die technische Verfügbarkeit beantwortet nicht, ob die konkrete Nutzung, insbesondere Unternehmenswerbung, eine Kooperation oder ein geboosteter Beitrag, von der einschlägigen Lizenz gedeckt ist. Maßgeblich sind die zum Veröffentlichungszeitpunkt geltenden Bedingungen und die Rechte an Musikwerk und konkreter Aufnahme. Umgekehrt ist auch nicht jede Nutzung aus der App automatisch rechtswidrig; der Einzelfall zählt.

Was bedeutet die Case-ID in einem SoundGuardian-Schreiben?

Die Case-ID ist eine Kennung zur internen Zuordnung eines Vorgangs. SoundGuardian stellt auf seiner Website ein Eingabefeld für diese Kennung bereit. Allein aus der Case-ID folgt jedoch weder eine Rechtsverletzung noch die Berechtigung einer Zahlungsforderung.

Kann SoundGuardian Schadensersatz verlangen, obwohl ich die Musik aus der Instagram- oder TikTok-Bibliothek verwendet habe?

Ja, eine Schadensersatzforderung ist grundsätzlich möglich – aber nicht schon deshalb berechtigt, weil ein Song in der App auswählbar war. Die Plattformbibliotheken decken nicht zwangsläufig jede geschäftliche oder werbliche Nutzung ab. Umgekehrt ist auch nicht jede solche Verwendung automatisch rechtswidrig.

Entscheidend sind die konkrete Aufnahme, die Nutzung und die zum Veröffentlichungszeitpunkt geltenden Lizenzbedingungen. Zusätzlich muss geklärt werden, auf welche Rechte SoundGuardian die Forderung stützt und ob vorhandene Gestattungen diese bereits erfassen. Der bloße Hinweis auf die Musikbibliothek entscheidet den Fall daher weder zugunsten noch zulasten des Nutzers.

Wie überprüft man, ob SoundGuardian zur Geltendmachung der Forderung berechtigt ist?

Entscheidend ist, auf welche Rechte SoundGuardian den konkreten Anspruch stützt und in welcher Funktion das Unternehmen handelt. Es kann insbesondere darauf ankommen, ob eigene Rechte geltend gemacht werden oder Ansprüche für einen Rechteinhaber aufgrund einer entsprechenden Berechtigung durchgesetzt werden.

Bei der Prüfung sind Art, Umfang und zeitliche Geltung der jeweiligen Rechte oder Ermächtigungen relevant. Das gilt auch für die Frage, ob Ansprüche wegen früherer Nutzungen erfasst sind. Daraus folgt nicht, dass SoundGuardian solche Rechte fehlen; ihre Grundlage muss vielmehr passend zum geltend gemachten Anspruch eingeordnet werden.

Ist die von SoundGuardian verlangte Lizenzgebühr oder Schadensersatzsumme angemessen?

Die Angemessenheit lässt sich nicht allein aus dem verlangten Betrag ableiten. Bei einem Schadensersatzanspruch kann unter bestimmten Voraussetzungen die sogenannte Lizenzanalogie herangezogen werden: Maßgeblich ist dann, welche angemessene Vergütung für die konkrete Nutzung vereinbart worden wäre.

Dafür können tatsächliche Lizenzvereinbarungen, geeignete Vergleichssätze und die wirtschaftlichen Umstände der Nutzung relevant sein. Ein einseitig angesetzter Preis ist nicht automatisch mit dem geschuldeten Schadensersatz identisch. Zugleich ist ein vertragliches Nachlizenzierungsangebot von einem gesetzlichen Schadensersatzanspruch zu unterscheiden. Deshalb sollten Rechtsgrund und Berechnung getrennt geprüft werden.

Muss ich einen beanstandeten Instagram- oder TikTok-Beitrag sofort löschen?

Nicht ohne vorherige Beweissicherung – eine möglicherweise rechtswidrige Veröffentlichung sollte aber auch nicht unnötig fortgesetzt werden. Ob ein Beitrag gelöscht oder vorläufig deaktiviert werden sollte, richtet sich nach der konkreten Lizenzlage und dem Vorwurf.

Dokumentieren Sie zeitnah den betroffenen Beitrag, die verwendete Aufnahme, den Veröffentlichungszeitpunkt und weitere relevante Umstände, ohne das Material dafür erneut öffentlich zu verbreiten. Klären Sie anschließend möglichst schnell, ob der Inhalt entfernt oder angepasst werden muss. Eine spätere Löschung beseitigt mögliche Ansprüche wegen einer bereits erfolgten Nutzung nicht automatisch.

Kann SoundGuardian wegen mehrerer Videos oder Musikstücke zusätzliche Forderungen erheben?

Mehrere Videos oder Tonaufnahmen können mehrere Anspruchspositionen betreffen. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass für jeden Beitrag oder jedes Musikstück ein bestimmter Pauschalbetrag geschuldet ist.

Zu prüfen sind die einzelnen Nutzungen, betroffenen Rechte, Zeiträume und Berechnungsgrundlagen. Auch die wiederholte Verwendung desselben Songs kann je nach Sachverhalt unterschiedlich zu bewerten sein. Wenn ein SoundGuardian-Schreiben mehrere Veröffentlichungen aufführt, sollten die genannten Beiträge und Forderungspositionen daher einzeln nachvollzogen werden, bevor eine Gesamtsumme anerkannt oder bezahlt wird.

Muss ich gegenüber SoundGuardian immer eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben?

Nein, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ist nicht immer abzugeben. Zunächst ist zu klären, ob das konkrete Schreiben überhaupt eine solche Erklärung verlangt und ob ein entsprechender Unterlassungsanspruch besteht.

Eine abgegebene Erklärung kann langfristige vertragliche Pflichten und Vertragsstrafenrisiken begründen. Deshalb müssen insbesondere die bezeichneten Rechte, die beanstandete Nutzung und der Umfang der verlangten Unterlassung geprüft werden. Besteht ein berechtigter Anspruch, kann eine geeignete Erklärung im Einzelfall sinnvoll oder erforderlich sein. Ihre Formulierung sollte dann auf die konkrete Situation abgestimmt werden.

Welche Bedeutung hat die von SoundGuardian gesetzte Frist?

Die im Schreiben genannte Frist sollten Sie ernst nehmen, auch wenn es keine gesetzliche oder gerichtliche Frist ist.

Denn eine ausbleibende Reaktion kann weitere Schritte nach sich ziehen. Bei anwaltlichen Schreiben oder gerichtlichen Verfahren können zusätzliche Risiken bestehen. Prüfen Sie daher sofort, was bis wann verlangt wird. Reicht die Zeit für eine sorgfältige Einordnung nicht aus, sollte rechtzeitig geklärt werden, ob eine Fristverlängerung möglich ist.

Was passiert, wenn ich nach einer SoundGuardian-Berechtigungsanfrage ein anwaltliches Schreiben erhalte?

Ein anwaltliches Folgeschreiben sollte erneut und eigenständig geprüft werden. Es kann zusätzliche oder konkreter formulierte Forderungen enthalten, etwa zu Unterlassung, Schadensersatz, Auskunft oder Rechtsverfolgungskosten.

Wichtig sind insbesondere neue Fristen, geänderte Anspruchsgrundlagen und mögliche Ankündigungen gerichtlicher Schritte. Bewahren Sie die gesamte bisherige Korrespondenz auf und stimmen Sie eine Antwort mit dem bisherigen Verlauf ab. Die Einordnung der ursprünglichen Berechtigungsanfrage genügt für ein späteres Schreiben nicht zwangsläufig.

Welche Kosten entstehen bei einer anwaltlichen Vertretung gegen SoundGuardian?

Die erste Einschätzung Ihres SoundGuardian-Schreibens ist kostenlos. Dabei erhalten Sie eine erste Orientierung zum Schreiben und zum möglichen weiteren Vorgehen. Eine umfassende rechtliche Prüfung oder außergerichtliche Vertretung ist hiervon zu unterscheiden.

Ob danach Kosten entstehen, hängt vom Inhalt des Schreibens, den geltend gemachten Ansprüchen und dem erforderlichen Bearbeitungsumfang ab. Eine weitergehende Tätigkeit kann etwa die Prüfung von Rechten und Forderungen oder die Korrespondenz mit der Gegenseite umfassen. Vor einer kostenpflichtigen Beauftragung erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot, in dem Leistungsumfang und Vergütung vereinbart werden.

Kostenlose Ersteinschätzung anfragen

Sie haben eine Berechtigungsanfrage, ein Nachlizenzierungsangebot, eine Zahlungsforderung oder ein weitergehendes Schreiben im Zusammenhang mit SoundGuardian erhalten? Beschreiben Sie kurz den Vorgang und nennen Sie vorhandene Fristen. Nach Prüfung der Eckdaten informiere ich Sie über mögliche nächste Schritte und – sofern eine außergerichtliche Vertretung sinnvoll ist – über einen angemessenen Festpreis.


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